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München (ots) – Die Mineralölunternehmen haben das Ende des Tankrabatts zum 1. Juli vorweggenommen und die Kraftstoffpreise bereits am Vortag kräftig erhöht. Wie der ADAC mitteilt, kostete Super E10 am 30. Juni, dem letzten Tag des Tankrabatts, 1,923 Euro je Liter – das waren 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch deutlicher ist der Dieselpreis nach oben gesprungen: Für einen Liter mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer gestern 1,859 Euro bezahlen und damit 7,5 Cent mehr als am Tag zuvor. Vor dem Hintergrund des seit Tagen insgesamt stabilen Rohölpreises und des ohnehin seit langem überteuerten Preisniveaus an den Zapfsäulen ist dieses Vorgehen aus Sicht des ADAC scharf zu kritisieren.

 

Auch im Vergleich mit den Kraftstoffpreisen der Vorwoche zeigt sich, wie stark die Ölkonzerne die Preise nach oben treiben – trotz unveränderter Rahmenbedingungen insbesondere beim Ölpreis und dem Wechselkurs von Euro zum US-Dollar. Danach ist der Preis für Super E10 binnen Wochenfrist um 10,6 Cent auf im Schnitt 1,923 Euro gestiegen. Diesel verteuerte sich seit der Vorwoche um 12,8 Cent auf 1,859 Euro.

 

 

Aus Sicht des ADAC verbieten sich angesichts der vorgezogenen Rücknahme des Tankrabatts aktuell weitere Preisanhebungen. Das Preisniveau bei beiden Sorten ist insbesondere seit dem Start des Österreich-Modells zumeist klar überhöht und der Tankrabatt wurde bereits vorzeitig von den Konzernen beendet. Eine erneute Verteuerung wäre damit nicht mehr gerechtfertigt.

 

Betrachtet man die Durchschnittpreise im Juni, sind die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Mai spürbar gesunken – das zeigen die Zahlen des ADAC. So kostete Super E10 im Monatsmittel 1,870 Euro und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel war im Juni im Monatsdurchschnitt mit 1,818 Euro je Liter sogar um 17,3 Cent billiger als im Mai. Der Rückgang der Spritpreise geht in erster Linie auf das Konto des gesunkenen Rohölpreises. Er fiel von knapp unter 100 US-Dollar zum Monatsanfang auf etwa 73 US-Dollar am 30. Juni. Im Mai hatte Brent-Öl häufig deutlich über der Marke von 100 US-Dollar notiert.

 

Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/
Bildquelle: ADAC e.V.


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München (ots) – Die Mineralölunternehmen haben das Ende des Tankrabatts zum 1. Juli vorweggenommen und die Kraftstoffpreise bereits am Vortag kräftig erhöht. Wie der ADAC mitteilt, kostete Super E10 am 30. Juni, dem letzten Tag des Tankrabatts, 1,923 Euro je Liter – das waren 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch deutlicher ist der Dieselpreis nach oben gesprungen: Für einen Liter mussten die Autofahrerinnen und Autofahrer gestern 1,859 Euro bezahlen und damit 7,5 Cent mehr als am Tag zuvor. Vor dem Hintergrund des seit Tagen insgesamt stabilen Rohölpreises und des ohnehin seit langem überteuerten Preisniveaus an den Zapfsäulen ist dieses Vorgehen aus Sicht des ADAC scharf zu kritisieren.

 

Auch im Vergleich mit den Kraftstoffpreisen der Vorwoche zeigt sich, wie stark die Ölkonzerne die Preise nach oben treiben – trotz unveränderter Rahmenbedingungen insbesondere beim Ölpreis und dem Wechselkurs von Euro zum US-Dollar. Danach ist der Preis für Super E10 binnen Wochenfrist um 10,6 Cent auf im Schnitt 1,923 Euro gestiegen. Diesel verteuerte sich seit der Vorwoche um 12,8 Cent auf 1,859 Euro.

 

 

Aus Sicht des ADAC verbieten sich angesichts der vorgezogenen Rücknahme des Tankrabatts aktuell weitere Preisanhebungen. Das Preisniveau bei beiden Sorten ist insbesondere seit dem Start des Österreich-Modells zumeist klar überhöht und der Tankrabatt wurde bereits vorzeitig von den Konzernen beendet. Eine erneute Verteuerung wäre damit nicht mehr gerechtfertigt.

 

Betrachtet man die Durchschnittpreise im Juni, sind die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Mai spürbar gesunken – das zeigen die Zahlen des ADAC. So kostete Super E10 im Monatsmittel 1,870 Euro und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel war im Juni im Monatsdurchschnitt mit 1,818 Euro je Liter sogar um 17,3 Cent billiger als im Mai. Der Rückgang der Spritpreise geht in erster Linie auf das Konto des gesunkenen Rohölpreises. Er fiel von knapp unter 100 US-Dollar zum Monatsanfang auf etwa 73 US-Dollar am 30. Juni. Im Mai hatte Brent-Öl häufig deutlich über der Marke von 100 US-Dollar notiert.

 

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